Wednesday, 10. december 2008
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18:03
Tritt Man Vor Die Tür Nimmt Man Unweigerlich Eine Rolle Ein. Jeder Versucht Nach Aussen Hin Ein Anderer Zu Sein
Doch Dein Wahres Ich Kannst Du Nur Bedingt Verstecken.
Wer Willst Du Sein?
Ein SexAkrobat Der Jede Frau Ins Bett Bekommt?
Ein Superheld Mit Muskeln Die Man Sogar Durch Einen Gummianzug Sieht?
Ein Every-Bodys-Darling Der Von Allen Beneidet Wird?
Ich Habe Nie Ein Tier Gekannt Das Sich Über Diese Dinge Gedanken Macht.
Genauso Hab Ich Nie Ein Tier Gekannt Das Wirklich Leid Oder Freude Empfinden Kann.
Ein Elefant Verweilt Am Toten Schädel Seines Artgenossen Und Stösst Für Uns Unhörbare Laute Aus Die Seine Artgenossen Noch Über Kilometer Hören Können Doch Ist Das Trauer?
Ein Hai Hat Kein Mitleid Mit Der Robbe Die Er Gerade Getötet Hat Auch Wenn Irgendwo Auf Einer Insel Ein Robben-Junges Nun Auf Seine Mutter Wartet Und Später An Hunger Stirbt.
Entscheide Für Dich Selbst Welches Tier In Dir Lebt Und Welches In Die Stirbt.
Ich Habe Mich Entschlossen Ein Schönes Scheues Reh Zu Sein. Ich Erzähle Niemanden Was Wirklich In Mir Vorgeht. Was Ich Empfinde Wenn Ich Manche Menschen Seh.
Vielen Möchte Ich Zu Gerne Sagen Das Ich Sie Mag. Ich Möchte Zeigen Das Ich Nicht Ein Gefühl-Loser Eisklotz Bin Für Den Mich Viele Halten. Ich Bau Jeden Tag Aufs Neue Eine Mauer Um Mich Wenn Ich
Über Die Schwelle Meiner Hasutür Trete.
Aus Angst?
Ja!
Ich Bin Schon Zu Oft Enttäuscht Worden Von Menschen Die Mir Nahe Standen. Viele Von Ihnen Haben Es Wahrscheinlich Nicht Einmal Gemerkt Wie Weh Sie Mir Getan Haben.
Das Reh Empfindet Diese Gefühle Nicht. Es Ist Voller Stolz Und Wird Jeden Tag Aufs Neue Von Der Welt Da Draussen Mit Offenen Armen Empfangen. Für Das Reh Stellen Sich Immer Nur Die Gleichen Fragen
Die Sein Überleben Sichern.
Ich Möchte Viele Menschen Am Meinem Leben Teilhaben Lassen Doch Die Angst Wieder Einmal Verraten, Gedemütigt Oder Enttäuscht Zu Werden Ist Einfach Zu Groß.
Viele Male Hab Ich Schon Versucht Mit Einer Solchen Situation Fertig Zu Werden. Den Schmerz Zu Bekämpfen. Diesen Nebel Aus Negativen Gedackten Aus Meinem Hirn Zu Vertreiben. Doch In Einer Solchen
Situation Ist Kein Positives Gefühl Stark Genug Sich Durch Diese Schatten Zu Kämpfen. Viele Werden Schon Im Keim Erstickt.
Du Hast Das Gefühl Du Fällst In Einen Brunnen Und Keiner Deiner Rettungsharken Hält Deinen Fall. Doch Der Fall Ansich Ist Nicht Das Schlimme!
Nein!
Für Mich Ist Er Wie Eine Art Befreiung Aus Einem Zu Engen Anzug Welchen Ich Mir Angezogen Habe. Das Schlimmste Ist Der Weg Nach Oben. Du Kletterst Und Kletterst Und Der Helle Schein Am Ende Des
Brunnens Wird Immer Heller Und Heller. Wenn Du Dann Den Rand Erreicht Hast Gibt Ein Stein Unter Deinen Füßen Nach Oder Du Hast Einfach keine Kraft Mehr Dich Alleine Über Den Rand Zu Ziehen und ins
Rettende Sonnenlicht Zu Tauchen.
Und Dann Fällst Du Wieder.
Jetzt Wird Dir Klar Du Wirst Niemals Aus Eigener Kraft Einen Weg Aus Dem Brunnen Finden.
Doch Wo Sind Die Rettungsharken Die Sich Freunde Nennen?
Wo Bloß?
Wie Schon So Oft Erlebt Stehst Du Alleine Vor Dem Aufstieg!
Warum Gibst Du Nicht Einfach Auf?
Es Wär Ein Leichtes Alles Zu Benenden Einfach Auf Dem Boden Des Brunnens Liegen Zu Bleiben! Einfach Drauf Warten Das Du Einschläfst Und Nie Wieder Aufwachst.
Aber Hey Gibtst Du So Leicht Auf?
Überlässt Du Anderen Die Change Das Glück Zu Ernten Das Eigentlich Dir Zu Steht?
Wohl Kaum!
Während Du Kletterst Bemerkst Du Das Du Gar Nicht Alleine Bist. Hunderte Ja Tausende Versuchen Genau Wie Du Alleine Einen Weg Zu Finden Und Dir Wird Klar Du Warst Niemals Wirklich Alleine.
Vielleicht Wolltest Du Alleine Sein Vieleicht Hast Du Alles Und Jeden Um Dich Herum Nicht Wahrgenommen Weil Du Vor Angst Blind Warst Für Die Gefühle Anderer.
Gemeinsam Geht Der Weg Nach Oben Viel Schneller.
Und Mit Einem Mal Bist Umgeben Von Warmen Sonnenlicht, Du Spürst Die Wärme Auf Deiner Haut. Die Strahlen Der Sonne Legen Sich Wie Ein Schützendes Tuch Um Dich Und Vertreiben Alles Negative.
Und Begreifst Erst Jetzt Das Ein Reh Nicht Klettern Kann.
Ein Reh Trauert Nicht Wenn Ein Anderes Reh Stirbt Das Ist Der Lauf Der Dinge.
Ich Habe Nie Ein Wildes Tier Gekannt Das Leid Empfinden Kann, Ich Empfinde Leid das Macht Mich Stark Und Schwach Zu Gleich.
Es Liegt Am Menschen Selbst Welches Tier In Ihm Lebt Und Welches In Ihm Stirbt.
In Liebe An Das Tier In Mir!
Lg Eure Cadilac!
von WhiteCadilac
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